Impertigo contagiosa. Oh Amy!

Seit die erste Schallwelle, produziert von deiner Stimme via meinem hörendes Sinnesorgan mein Gehirn erreichte, war ich ein Fan von dir. Zwar habe ich noch keine deiner Platten gekauft, da Limewire deutlich günstiger ist als Exlibris und ich genau so Drogen benötige wie du. Nur kannst du dir bereits massenhaft Kokain kaufen und Marijuana hast du bestimmt im Überfluss. Utilitaristisch gesehen handle ich somit moralisch eigentlich nicht unkorrekt.

Aber was ich eigentlich sagen wollte: Trotz deiner komischen Haare steh ich auf dich. Oder besser STAND ich auf dich (im metaphorischen Sinne natürlich), denn heute entdecke ich dieses schreckliche Bild deiner angeschwollenen Backe auf 20min.ch. Wie konnte es so weit kommen? Hast du so viel geraucht, dass deine Schleimhäute jegliche Abwehrkräfte verloren, oder warst du deinem Pete Doherty Verschnitt nicht treu und hast sie dir bei einem Anderen aufgelesen? Sind gar noch stärkere Drogen für diene offensichtliche Immunschwäche verantwortlich oder war gar dein Freund dir nicht treu. Wäre garnicht so selten, dies übrigens ist der häufigste Ansteckungsweg von HIV/AIDS, die feste Partnerschaft.

Aber wieder zu dieser komischen Krankheit. Impetigo contagiosa, so ist sie auf Wikipedia eingetragen. „Eine hochinfektiöse bakterielle Hautinfektion, die hauptsächlich bei Kindern sowie Neugeborenen auftritt und deren Symptome besonders stark im Bereich des Gesichts und der Extremitäten zu sehen sind. Synonym werden die Begriffe Impetigo vulgaris, auch „Grindblasen“, „Grindflechte“, „Borkenflechte“ oder „Schleppe“ verwendet. “

„Grindblasen“? Betrachte ich das schöne Impertigo-Foto von Amy kommt mir vor allem die Berndeutsche entsprechung von „Grind“ in den Sinn: Kopf. Kopfblasen. Und dazu noch hochinfektiös! Amy bleib im haus, ich will dich nicht mehr sehen! Tritt schon garnicht live auf, ich könnte es möglicherweise am Fernseher hören und wer weiss, vielleicht breiten sich diese HOCHINFEKTIÖSEN Bakterien sogar über den Audiokanal meines Fernsehgeräts aus!

amy

Um die heilbare aber äusserst hässlich aussehende und wohl unbequeme Krankheit zu therapieren soll man laut Wikipedia „Die Fingernägel des Betroffenen kurz schneiden, damit die Möglichkeit des Kratzens und somit einer Weiterverbreitung reduziert wird“ Bei deinen wunderschönen langen, dunkelblau lackierten Fingernägeln, Amy, habe ich wohl berechtigte Sorgen um deine Gesundheit. Die Krankheit könnte sich am ganzen Körper ausbreiten und sähe dann so aus:
Aber200px-impetigo.jpg bitte schneide dir die Fingernägel trotzdem nicht ab. Kratz dich doch einfach nicht! THC ist übrigens ein äusserst potentes Schmerzmittel, vermindert unangenehmes Kribbeln auf der Gesichtseiterblase. Alkohol wirkt sich auch positiv auf allfällige unangenehme Empfindungen aus. Also Amy, schön kiffen und trinken, damit du dich nicht kratzen musst, deine Fingernägel lang und schön bleiben dürfen und deine Krankheit trotzdem schnell ausheilt.

Bis dahin höre ich mir schon mal einen deiner heruntergeladenen Songs an – wennn du mal nicht genug Geld haben solltest um Drogen zu kaufen, ruf mich einfach an. Ich schick dir dann nen 50er per post, so quasi als Entschädigung.

herzlich

Hilt

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~ von hilt - 3. März 2008.

Eine Antwort to “Impertigo contagiosa. Oh Amy!”

  1. wie schön hilti.. you just made my day! thanks a lot for that.. and now let`s go and listen to amy 🙂 and yeah, her hair bloody sucks, but her music rolls!

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